Feuerwehr Waldems blickt auf erfolgreiches Jahr 2025 zurück | Aktuelle Nachrichten und Informationen

Die Feuerwehr der Gemeinde Waldems verzeichnete 2025 über 100 Einsätze und zahlreiche Ehrungen bei der Jahreshauptversammlung in Bermbach.

Feuerwehr Waldems blickt auf erfolgreiches Jahr 2025 zurück

Die gemeinsame Jahreshauptversammlung der Feuerwehr der Gemeinde Waldems fand am Donnerstag, den 21.05. in der Bermbacher Sängerhallte statt. Gemeindebrandinspektor Thorsten Diehl begrüßte neben rd. 80 Feuerwehrangehörigen aus allen sechs Ortsteilwehren auch den Bürgermeister Markus Hies, Mitglieder der gemeindlichen Gremien und Kreisbrandmeister Matthias Dörr als Vertreter des Rheingau-Taunus-Kreises.

In den Berichten der der Jugend- und Kinderfeuerwehr und der Einsatzabteilung konnte auf ein weitgehend erfolgreiches, aber auch anstrengendes Jahr 2025 zurückgeblickt werden. Zum Jahresende setzte sich die Wehr aus 58 Mitgliedern der Kindergruppen, 74 Jugendfeuerwehrangehörigen, 63 Mitgliedern der Ehren- und Altersabteilung und 165 Mitgliedern der Einsatzabteilung zusammen. Durch Übernahmen aus der Jugendfeuerwehr und Neueintritte konnte der Bestand an Einsatzkräften konstant gehalten werden.

Kinder- und Jugendfeuerwehren bilden den Grundstock für den Nachwuchs in der Einsatzabteilung. Neben der allgemeinen Jugendarbeit, feuerwehrtechnischer Ausbildung sowie gemeinsamen Aktivitäten wie Zeltlagern ist auch die Teilnahme an Wettbewerben ein wesentlicher Teil der Arbeit in den Jugendfeuerwehren. Im Jahr 2025 beschränkte sich die Teilnahme am Kreiswettbewerb auf 2 Mannschaften, die erfreulicherweise beide den Sprung zum Landesentscheid schafften. Ein Wettbewerb auf Gemeindeebene fand nicht statt.

Mit Blick auf das Einsatzgeschehen wurde erstmals die Grenze von 100 Einsätzen bezogen auf das Gemeindegebiet überschritten. Von den 103 Einsätzen erfolgten 40 im Rahmen des Voraushelfer-Systems Reichenbach, 11 Alarmierungen waren Brände, 50 Hilfeleistungen und 2 Fehlalarme. Bei den Hilfeleistungen lag der Schwerpunkt auf Unwettereinsätze nach mehreren Starkregenereignissen im Sommer. Hinzu kamen 18 Einsätze in anderen Kommunen, wobei die Unterstützung der Gemeinde Niedernhausen bei einem Großbrand sicher das spektakulärste und aufwendigste Ereignis war.

Der hohe Ausbildungsstand der Waldemser Wehr konnte durch insgesamt 112 Teilnahmen an Lehrgängen und Seminaren auf Kreis- und Landesebene weiter verbessert werden. In der Gemeinde selbst wurden annähernd 5.500 Übungsstunden geleistet, wobei überörtliche Angebote im Bereich Vegetationsbrandbekämpfung, Unwetterschäden und Sanitätswesen geschaffen werden konnten.

Neben dem Übungs- und Einsatzdienst konnte eine Vielzahl von Wartungsaufgaben in eigener Verantwortung wahrgenommen werden. So betreibt die Feuerwehr Waldems eine eigene Kleiderkammer und eine Atemschutzwerkstatt. Das Tagesgeschäft stellt gerade für die Führungskräfte aufgrund stetig steigender Anforderungen an Mensch und Technik oftmals große Herausforderungen dar. Insbesondere die Kommunikation mit der Verwaltung bedarf aus Sicht der Gemeindebrandinspektion einer Verbesserung, um das Zeitbudget der ehrenamtlichen nicht zusätzlich zu belasten.

In drei der vier gemeindlichen Kindergärten wurde Brandschutzerziehung durchgeführt. Im Bereich Katastrophenschutz stellt die Feuerwehr einen überörtlichen Löschzug und eine Notstrom-Komponente. Die vorhandenen Sirenen wurden ausgetauscht und funktionieren nun auch bei Stromausfall weiter, alle Feuerwehrhäuser können darüber hinaus mit Notstrom betrieben werden. Vier Lehrgänge des Rheingau-Taunus-Kreises wurden am Standort Esch abgehalten. Zum Jahresende unterstütze die Feuerwehr den Kreis bei der Einführung des App-Basierten Ersthelfer-Systems „mobileRetter“.

Gemeindebrandinspektor Diehl, Bürgermeister Hies und Kreisbrandmeister Dörr konnten zum Ende der Versammlung noch zahlreiche Beförderungen und Ehrungen durchführen:

Feuerwehrmann/frau: Kristof Hannemann, Hannah Hagemeister, Seraphina Mades, Bastian Waldek, Karla-Marie Staudt, Carl-Louis Kilb, Mika Schmidt, Ole Schmidt, Andreas Stertkamp, Oliver König, Nick Volkmar, Emma Hönge

Oberfeuerwehrmann/frau: Cora Schröder, Lillemor Bayer, Theresa Montsch, Julius Nickel

Hauptfeuerwehrmann/frau: Jan Abel, Christian Keil, Julia Baumann, Tim Bornemann

Löschmeister: Tobias Hönge, Torben Wahl

Oberlöschmeister: Jens Gebken, Sascha Stanic

Brandmeister: Christian Schaaf

Hauptbrandmeister: Holger Menze, Marius Volkmar

Silbernes Brandschutzehrenzeichen: Nils Böger, Sarah Kilb, Andreas Reichenbach, Maria Rosaj, Pascal Rühl

Goldenes Brandschutzehrenzeichen: Michael Behnke

Anerkennungsprämie 10 Jahre: Nico Conradi, Rick Hedwig, Philipp-Peter Wolf

Anerkennungsprämie 20 Jahre: Michael Haberstock, Holger Menze, David Michalke

Anerkennungsprämie 30 Jahre: Christian Berthold

Anerkennungsprämie 40 Jahre: Michael Behnke, Uwe Bös, Joachim Nickel

Anerkennungsprämie 50 Jahre: Wilfried Benke